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Brombeeren

Brombeeren (Rubus fructicosus) sind weit verbreitet und zählen zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Die Früchte enthalten Traubenzucker, Fruchtsäuren und Anthocyane. Anthocyane geben den Beeren nicht nur ihre dunkle Farbe, sie schützen die Zellen vor freien Radikalen. Als frisches Obst sind Brombeeren sehr gesund und gelten als Superfood. Auch in der Phytotherapie sind Brombeeren relevant. Es sind jedoch nicht die süßen Früchte, sondern die Blätter, wie auch die Wurzeln, die hier von Bedeutung sind.

Herkunft und Aussehen der Brombeere

Brombeeren zählen zu den Rosengewächsen. Als Vertreter der Gattung „Rubus“ ist die Brombeere eng mit der Himbeere, der Kratzbeere oder auch der Moltebeere verwandt. Weltweit werden mehrere tausend Arten beschrieben. Die stacheligen Sträucher bilden lange, teilweise verholzende, ein- bis zweijährige Triebe. Die Zweige bleiben teilweise wintergrün und werfen ihre gefiederten Blätter anschließend erst im Frühling ab. Die überwinternden Zweige treiben im Frühling neue Blütenknospen aus. Wie bei anderen rosenartigen Pflanzen beginnt die Blüte im Mai. Aus den rispigen Blütenständen bilden sich erst grüne Sammelsteinfrüchte. Diese färben sich anschließend rot und dann im endgültigen Reifestadium schwarz. Nach der Fruchtreife im Herbst sterben die fruchttragenden Zweige. Die langen, rankenden Haupttriebe überwintern und bilden die nächste Generation.

Brombeerblätter – Inhaltstoffe, Anwendung und Wirkung

Brombeerblätter enthalten viele Gerbstoffe, organische Säuren wie Ascorbinsäure, Bernsteinsäure, Apfelsäure und Zitronensäure, sowie Flavonoide. Sie wirken adstringierend und werden innerlich als Tee bei akuten Durchfallerkrankungen sowie äußerlich als Gurgelmittel bei Entzündungen im Mund- und Rachenbereich verwendet. Von der Kommission E wurde die Anwendung von Brombeerblättern bei unspezifischen Durchfallerkrankungen, sowie als Gerbstoffdroge bei leichten Entzündungen der Schleimhäute medizinisch anerkannt. Auch die volksmedizinische Anwendung von Brombeerwurzeln, vorbeugend gegen Wassersucht, wurde von der Kommission E betrachtet. Diese Anwendung erhielt allerdings eine Negativbewertung, da eine tatsächliche Wirksamkeit nicht medizinisch belegt werden konnte. Eine Bewertung der European Scientific Cooperative on Phytotherapy (ESCOP) ist bisher nicht erfolgt. Ebenso wurden Brombeerblätter bisher nicht vom Herbal Medicinal Product Comitee (HMPC) als traditionelles, pflanzliches Arzneimittel eingestuft. Eine Betrachtung diesbezüglich ist aktuell noch ausständig. Die Qualität der Brombeerblätter (Rubi fruticosi folium) als Arzneidroge ist im deutschen Arzneimittelcodex (DAC) festgelegt.

Brombeerblätter als Hausmittel

Gesammelt werden die jungen Blätter im Mai und Juni, noch vor der Fruchtbildung. Die frischen oder getrockneten Blätter werden mit siedendem Wasser übergossen, anschließend lässt man 10 Minuten ziehen. Der Tee kann mehrmals am Tag zwischen den Mahlzeiten noch warm getrunken werden und eignet sich ebenso zum Gurgeln und als Mundspülung. Die im Handel erhältlichen Blätter stammen überwiegend aus Wildsammlung und sind getrocknet oder auch fermentiert erhältlich. Im fermentierten Zustand gelten sie als heimischer Schwarztee-Ersatz. Somit ist ein Tee aus Brombeerblättern auch als „Haustee“ oder Frühstückstee gut geeignet. In der Volksmedizin gelten Brombeerblätter zusätzlich als blutreinigend, harntreibend, schleimlösend und allgemein als tonisierend. Wässrige Auszüge gelten aufgrund ihres Gerbstoffgehalts als zusammenziehend, antibakteriell, antiviral sowie entzündungshemmend und blutstillend. 

Brombeerblätter für Haustier und Pferd

In der Tiermedizin sind die Anwendungsgebiete ähnlich wie beim Menschen. Besonders die innerliche Anwendung bei unspezifischen Durchfallerkrankungen ist hier nennenswert. Für große Tiere, wie Pferde, wird ein Aufguss oder eine Abkochung aus 6 bis 10 g Blättern mit einem halben Liter siedendem Wasser zur innerlichen Anwendung bereitet. Ebenso kann man dem Trinkwasser von Kühen und Pferden zwei Handvoll zerkleinerte Brombeerblätter zufügen. Auch für Hunde und Kleintiere sind Brombeerblätter gut verträglich.  

Quellen

  • http://www.koop-phyto.org/arzneipflanzenlexikon/brombeere.php
  • https://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Brombeere
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Brombeeren
  • https://buecher.heilpflanzen-welt.de/BGA-Kommission-E-Monographien/rubi-fruticosi-folium-brombeerblaetter.htm
  • https://buecher.heilpflanzen-welt.de/BGA-Kommission-E-Monographien/rubi-fruticosi-radix-brombeerwurzel.htm
  • Heilpflanzenkunde für die Veterinärpraxis (Springer ISBN 978-3-662-48794-5)
  • Wichtl Teedrogen und Phytopharmaka (IABN 978-3-8047-3521-7)
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