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Milben beim Pferd

Milben gibt es überall. Die achtbeinigen Spinnentiere besiedeln unsere Wohnungen, die Stallungen unserer Pferde, und manche Arten leben auch auf oder in der Haut des Pferdes. Sie ernähren sich von Hautschuppen und Hautsekreten und führen beim Pferd zu heftigem Juckreiz. Die winzigen Parasiten sind nicht nur lästig, sondern können deinem Pferd sogar gefährlich werden. Welche Folgen ein Befall mit Milben für dein Pferd hat und was du gegen Milben beim Pferd tun kannst, erfährst du hier.

Was sind Milben?

Milben gehören zu den Spinnentieren. Sie sind weltweit in verschiedensten Formen und unterschiedlichsten Umgebungen zu finden. Die bekannteste Milbenart ist sicherlich die Zecke, die auch die größte Milbe ist. Andere Milben sind nur unter dem Mikroskop zu erkennen. Allen Milben gemeinsam sind die Entwicklungsstadien, die sie durchlaufen: vom Ei zur sechsbeinigen Larve, zum Nymphenstadium bis zur erwachsenen, achtbeinigen Milbe.

Rund die Hälfte der etwa 30.000 bekannten Arten lebt im Boden und ernährt sich von pflanzlichem Gewebe. Andere Milbenarten haben sich auf ganz bestimmte Umgebungen spezialisiert. Nicht wenige davon sind parasitär. Sie nutzen andere Lebewesen, um sich von deren Hautsubstanzen oder deren Blut zu ernähren. Sie siedeln sich auf ihren Wirtstieren an, die so viel Wärme abgeben, dass die Milben das ganze Jahr über aktiv bleiben und sich vermehren können. Milben bewohnen beispielsweise die menschliche Haut und können ständiger Gast auf unseren Pferden sein, ohne je entdeckt zu werden. Ob sie dem Pferd Probleme bereiten, hängt von der Menge der Milben und der Konstitution des Pferdes ab. Geschwächte Pferde sind besonders anfällig für Milbenbefall. So wurden bei den Kavalleriepferden im Ersten Weltkrieg durch Milben ausgelöste Hautprobleme unter den häufigsten Erkrankungen angeführt, 67 % aller Pferde waren davon betroffen. 

Parasitäre Milben, die auf oder in der Haut von Tieren leben, sind zumeist mit kräftigen Beißwerkzeugen ausgestattet und können im Laufe ihres Vermehrungszyklus‘ ihren Wirt nicht nur belästigen, sondern auch ernsthaft schädigen. Der von Milben verursachte Symptomkomplex ist unter dem Namen „Räude“ bekannt. Wenn Milben in Massen auftreten, schwächen sie das befallene Pferd durch Hautentzündungen und chronische Hautveränderungen, die bakterielle Sekundärinfektionen nach sich ziehen.

Milben mögen feucht-warmes Klima und fühlen sich an dunklen Orten besonders wohl. Sie vermehren sich rasch: Schon kurz nach der Befruchtung legen die Weibchen bis zu 100 Eier ab, die sich innerhalb weniger Wochen zu erwachsenen Milben entwickeln. Die Ansteckung erfolgt durch direkten Kontakt der Pferde oder durch verunreinigtes Putz- oder Sattelzeug, Decken etc. Die Parasiten können auch durch Scheuerpfähle und im Stall übertragen werden.

Woran erkennt man, dass ein Pferd von Milben befallen ist?

Starker Juckreiz ist das Hauptsymptom für Milbenbefall. Die Pferde sind unruhig, benagen die betroffenen Hautareale, scheuern sich an allen nur erreichbaren Stellen und stampfen auffallend häufig mit den Hufen, um den Juckreiz loszuwerden. Der unstillbare Drang der Pferde, sich zu kratzen, lässt zunächst an ein Sommerekzem denken. Die Pferde können sich bis zur Selbstverstümmelung scheuern und benagen. Durch das heftige Scheuern kommt es zu Haarausfall, Hautverletzungen, chronischen Veränderungen der Haut, sowie zu Sekundärinfektionen durch Keime.

Besteht der Verdacht auf Milbenbefall, nimmt der Tierarzt ein sogenanntes Hautgeschabsel. Dafür werden kleine Hautproben von den befallenen Stellen abgekratzt. Diese Hautprobe wird unter dem Mikroskop untersucht, um den genauen Milbentyp zu bestimmen und die Behandlung gezielt auf diesen abzustimmen.

Welche Milben können Pferde befallen?

Chorioptes-Milben

Pferde werden am häufigsten von Chorioptes-Milben (Chorioptes equi) befallen. Die auf der Hautoberfläche des Pferdes lebenden Nagemilben ernähren sich von Hautschuppen und Hautsekreten. Sie können ohne Wirtstier bis zu zehn Wochen überleben und sind in der Umgebung des Pferdes schwer zu eliminieren. Im Herbst und Winter haben Chorioptes-Milben meist Hochsaison, da sich die Pferde mehr im Stall aufhalten und feuchte Wärme den Milbenbefall ebenso begünstigt wie Matsch im Auslauf, Hygienemängel und Stress. Doch auch Weidepferde, die im Frühsommer auf feuchten Wiesen grasen, können betroffen sein. Die durch ständige Feuchtigkeit aufgeweichte, geschwächte Haut bildet den Nährboden für die Ansiedelung der Plagegeister.

Chorioptes-Milbenbefall beim Pferd - Fußräude:

Der Befall mit Chorioptes-Milben führt zur sogenannten Fußräude, die zumeist in der Fesselbeuge des Pferdes entsteht und sich über das Rohrbein in Richtung Rumpf ausbreitet. Besonders anfällig sind Pferde mit langem Kötenbehang wie Kaltblüter oder Tinker, jedoch ist keine Rasse gegen die Milben immun!

Folgende Symptome sind Anzeichen für Befall mit Chorioptes-Milben: In der Fesselbeuge ist die Haut gerötet und mit grauen, kleieartigen Schuppen bedeckt. Ganz typisch ist, dass sich die betroffenen Stellen anfangs wie Noppen anfühlen. Aus den Schuppen und Knubbeln entwickelt sich ein nässendes, schmieriges oder verkrustetes, schorfiges Ekzem. Beim Putzen des Pferdes lösen sich längliche, abgestorbene Hautstellen samt Fell ab. Die betroffenen Pferde leiden unter starkem Juckreiz und versuchen unter teils akrobatischen Verrenkungen, ihre Fesselbeugen zu benagen, stampfen auffällig oft und hektisch mit den Hufen oder treten sogar gegen Wände. Die irritierte Haut kann sich infolge von bakteriellen Sekundärinfektionen entzünden und anschwellen. Wenn die Keime in die Unterhaut gelangen, kommt es zu Phlegmonen. Unbehandelt können sich beträchtliche Hautzubildungen entwickeln, die schließlich zu einer chronischen Hautveränderung wie Warzenmauke führen.

Chorioptes-Milben können auch bei symptomlosen Pferden gefunden werden. Diese Tiere sind sogenannte „stille Träger“ und spielen bei der Verbreitung der Milben eine entscheidende Rolle.

Chorioptes-Milbenbefall beim Menschen:

Auch der Mensch kann von Sarcoptes-Milben befallen werden, die beim Menschen die „Pseudo-Krätze“ mit Juckreiz und Hautentzündungen auslösen. Die Symptome gehen nach zwei bis drei Wochen zurück, da der Mensch kein passender Wirt für die Sarcoptes-Milbe ist. Trotzdem ist Sarcoptes-Räude in einigen Ländern, darunter auch Österreich, meldepflichtig.  

Grabmilben

Die Grabmilbe (Gattung Sarcoptes equi) bohrt bis zu 1 cm tiefe Gänge in die Haut des Pferdes, wo sie sich von Hautzellen und Gewebsflüssigkeit ernährt und starken Juckreiz verursacht. Die hochansteckende Sarcoptes-Räude oder „Kopfräude“ beginnt am Kopf des Pferdes. Da die Grabmilbe dünnhaarige Körperstellen benötigt, um in die Haut einzudringen, siedelt sie sich insbesondere im glatten Sommerfell auch an den Halsseiten, im Schulterbereich und in der Sattellage an. Zuerst bilden sich Knötchen und Bläschen am Kopf und am Widerrist. Später kommt es zu Haarausfall sowie Krusten- und Borkenbildung, die sich mit der Zeit auf Rücken und Flanken ausdehnen. Die Haut wird derb und faltig und ist von grau-weißen schuppigen Belägen bedeckt. Die unteren Gliedmaßen sind nicht betroffen. Durch die großflächigen Hautveränderungen und den ständigen Juckreiz wird das Pferd enorm geschwächt. Sarcoptes-Räude kann sogar zum Tod des Pferdes führen.

Saugmilben

Die Körperräude (Psoroptes-Räude) des Pferdes wird durch Saugmilben der Gattung Psoroptes equi verursacht. Psoroptes-Milben leben auf der Haut, welche bei Befall Borken bildet. Unter und zwischen diesen Borken befinden sich die Milben und ernähren sich von Blut und Gewebsflüssigkeiten. Um an ihre Nahrung zu gelangen, stechen die Parasiten tiefere Hautschichten an. Beim Pferd besiedeln sie vor allem dichtes Haar wie Mähnen- und Schweifhaar sowie andere dicht behaarte Körperstellen. Sie breiten sich ausgehend von Schopf und Mähne über den Körper bis nach unten zum Sprunggelenk aus. Auch Schlauch und Euter können betroffen sein. Die Symptome reichen von Haarausfall, Krustenbildung und Hautverdickung bis hin zu bakteriellen Sekundärinfektionen. 

Im Unterschied zu Grabmilben verläuft die Ausbreitung langsam. Die von Milben befallenen Hautstellen sind gut zu erkennen, da sie austrocknen und wie Papier aussehen. Psoroptesräude kommt bei Pferden allerdings nur selten vor.

Ohrmilben

Ohrmilben (Psoroptes cuniculi) befallen die Ohrmuschel und den äußeren Gehörgang. Bei sehr schwerem Befall kann sich die Ohrräude aber auch auf andere Kopf- und Körperpartien ausdehnen. Charakteristisch ist die trockene, schuppige und berührungsempfindliche Haut in der Ohrmuschel. Ohrräude fällt häufig durch starkes Kopfschütteln des Pferdes, Schiefhalten des Kopfes und durch Scheuern der Ohren an Gegenständen auf.

Herbstgrasmilben (Grasmilben)

Herbstgrasmilben (Neotrombicula autumnalis), genauer gesagt deren Larven, befallen die Pferde auf der Weide und bohren sich in dünnhäutige Körperteile, um sich von den Hautzellen zu ernähren. Sie sind als winzige rote Punkte auf der Haut des Pferdes zu erkennen. Sie fallen jedoch nach kurzer Zeit wieder ab und entwickeln sich am Boden weiter. Diese Milbenart ist besonders im Spätsommer und im Herbst aktiv und verursacht die sogenannte „Erntekrätze“, die auch beim Menschen und bei Hunden auftreten kann. Der Befall zeigt sich beim Pferd an kleinen nässenden und juckenden Wunden in der Fesselbeuge und am Kronsaum, oft auch an den Nüstern, den Schenkelinnenseiten sowie an Euter und Schlauch.

Welche Pferde sind besonders anfällig für Milbenbefall?

Einem gesunden Pferd können ein paar Milben nicht viel anhaben. Anders sieht es bei Pferden mit einem geschwächten Immunsystem aus: Der Körper von sehr jungen Pferden oder alten, kranken oder gestressten Tieren kann sich gegen einen geballten Angriff von Milben nicht zur Wehr setzen. Wenn das Immunsystem des Pferdes durch Fellwechsel, Stallwechsel oder Umstellung von Stall- auf Weidehaltung besonders gefordert ist, schwinden die Abwehrkräfte gegen Parasiten. Untergewichtige und/oder mangelernährte Pferde sind ebenfalls häufig betroffen. Ein Mangel an Zink und Vitamin A schwächt die Hautbarriere und begünstigt die Ansiedelung von Milben.

Bereits bestehende Hautprobleme wie Sommerekzem oder Mauke sowie Stoffwechselerkrankungen wie EMS und PSSM machen das Pferd anfälliger für Milbenbefall.

Wie wird man Milben wieder los?

Milben vermehren sich rasant – je früher das Pferd gegen Milben behandelt wird, desto besser! Bei massivem Milbenbefall muss das Pferd mit chemischen Antiparasitika als Paste zum Eingeben behandelt werden. Lokal kommen Salben oder Sprays oder auch komplette Waschungen mit speziellen Lösungen zum Einsatz, die vom Tierarzt verordnet werden.

Eine natürliche Alternative zur lokalen Bekämpfung von Chorioptes-Milben ist eine Mischung aus Schwefelblüte (ist als Pulver erhältlich) und Olivenöl. Die Öl-Schwefel-Mischung färbt zwar weiße Pferde gelb und riecht nach faulen Eiern, ist aber ein sehr effektives Hausmittel, das Milben vertreibt.

Linderung bei Juckreiz bringen Umschläge oder Waschungen mit Ringelblumen-, Kamillen- und Käsepappeltee. Um Chorioptes-Milben ihren Lebensraum zu entziehen, sollte man die Kötenbehänge der befallenen Pferde kürzen und die Haare an den Beinen kurz scheren. Das erleichtert auch die Behandlung! Milde Kräuteröle mit Lavendel-, Kamillen- und Ehrenpreisextrakten beruhigen die gereizte Haut und unterstützen die Nachbehandlung. Zinksalben mit entzündungshemmenden Kräutern wie Kamille fördern die Wundheilung.

Häufig wird auch die Behandlung der Haut mit Ölen empfohlen, z. B. mit Kokosöl oder Ölen mit Kräuterzusätzen, um die Milben zu ersticken. Milben atmen über ihre Poren, die durch Öle oder auch durch Seifenwasser verstopfen. Kräuteröle, die Lavendel enthalten, können sogar manche Milben in die Flucht schlagen, da sie den Geruch nicht mögen!

Achtung: Manche Pferde reagieren auf eine intensive lokale Behandlung mit Ölen mit Haarausfall!

Doch mit der Behandlung des befallenen Pferdes ist es nicht getan: Da die Milben auch die Umgebung des Pferdes besiedeln, muss der gesamte Pferdebestand mitbehandelt werden. Sattel- und Putzzeug müssen desinfiziert werden, die Box des befallenen Pferdes sollte gründlichst gereinigt werden und am besten eine Zeitlang leer stehen. Um ein erneutes Ausbrechen des Milbenbefalls zu verhindern, müssen auch die später aus den Eiern schlüpfenden Milben abgetötet werden, eine Nachbehandlung muss man also einplanen.

Will man die chemische Keule im Stall vermeiden, ist Kieselgur ein bewährtes Mittel, um Milben zu eliminieren. Das weiße, sehr feine Pulver wird in die bevorzugten Rückzugsgebiete der Schädlinge eingebracht und macht Milben durch Austrocknung den Garaus.

Achtung: Kieselgur ist schädlich für die Atmungsorgane von Pferd und Mensch! Beim „Vernebeln“ der Box sollte man eine Maske tragen. Die Pferde sollen den Bereich so lange nicht betreten, bis sich der Staub vollständig gesetzt hat, was einige Stunden dauern kann. In geschlossenen Räumen sollte Kieselgur nicht verwendet werden! 

Was kann ich vorbeugend gegen Milben tun?

Haltung und Pflege des Pferdes beachten 

  • auf hygienische Haltungsbedingungen achten
  • Putz- und Sattelzeug sowie Decken regelmäßig reinigen. Jedes Pferd sollte seine eigene Ausrüstung und seine eigenen Pflegeutensilien haben!
  • nass-kalte Stallungen vermeiden
  • lange Fesselbehänge pflegen und bei feuchtem Wetter kürzen

Ausgewogene Fütterung gewährleisten

  • bedarfsgerecht füttern
  • zucker- und eiweißreiche Zusatzfuttermittel vermeiden, um Stoffwechselerkrankungen und einer Schwächung des Organismus vorzubeugen
  • den Stoffwechsel mit Kräutern ankurbeln, um den Hautstoffwechsel zu fördern: Mariendistel, Löwenzahn und Birkenblätter unterstützen die entgiftenden Organe und helfen beim Abtransport von Schadstoffen.

Mineralstoff- und Vitaminversorgung sicherstellen

Ein Mangel an Zink und Vitamin A kann Parasitenbefall begünstigen, daher sollte anfälligen Pferden ein gutes Mineralstofffutter zur Verfügung stehen. B-Vitamine fördern die Regeneration der Haut.

Immunsystem des Pferdes stärken

In Zeiten, in denen der Organismus des Pferdes stark gefordert ist, kannst du dein Pferd mit einem Immunbooster aus der Natur unterstützen. Die Wirkstoffe des Sonnenhuts (Echinacea) und das Vitamin C der Hagebutte stärken das Immunsystem deines Pferdes. Traubenkernöl und Aroniabeere wirken antioxidativ und erhöhen der Zellschutz. Bei einem starken Immunsystem des Pferdes haben Milben weniger Chancen! 

Quellen und weiterführende Literatur

  • Parasitenportal. (23. 03. 2021). Von Milben: https://parasitenportal.de/parasiten/milben/ abgerufen
  • Vanselow, R. U. (2005). Pferdweide - Weidelandschaft. Hohenwarsleben: Westarp Wissenschaften-Verlagsgesellschaft.
  • vtg Tiergesundheit. (23. 03 2021). Von Räude/Milben bei Pferden: https://www.vtg-tiergesundheit.de/ratgeber/raeude-milben-bei-pferden abgerufen
  • vtg Tiergesundheit. (23. 03 2021). Von Ursache für Krankheiten: Milben: https://www.vtg-tiergesundheit.de/ratgeber/krankheitsursache-milben-bei-pferden abgerufen
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